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Literaturvilla präsentiert "schatullen & bredouillen"

Donnerstag, 5. September 2019, um 19:00 Uhr.

Im Veranstaltungsort* Festsaal in der Parkvilla

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Literaturvilla # 16 präsentiert: "schatullen & bredouillen"

mit

carolin callies (lyrik)

Festsaal in der Parkvilla des Herrenhofs,

An der Eselshaut 18, 67435 Neustadt Mußbach

Donnerstag, 05. September 2019, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Eintritt frei

 

 

Am Donnerstag, den 5. September 2019, um 20 Uhr findet mit „schatullen & bredouillen“ in der Parkvilla des Herrenhofs Mußbach bereits die sechzehnte Ausgabe der Literaturvilla statt. Titel der Veranstaltung ist dem neuesten Lyrikband (2019) der mit dem Thaddäus-Troll-Preis und dem Jahresstipendium für Literatur des Landes Baden-Württemberg (2015) ausgezeichneten Ladenburger Autorin Carolin Callies entliehen. Carolin Callies’ Debüt „fünf sinne & nur ein besteckkasten“ war das lyrische Ereignis des Jahres 2015. Sogar die literarische Kritik war sich diesmal einig: „Carolin Callies schreibt das wichtigste lyrische Debüt der Saison“ (Richard Kämmerlings, Literarische Welt), „ein ganz erstaunliches Debüt, extrem mutig … das Hohelied Salomos unter anderen Vorzeichen“ (Insa Wilke, Deutschlandfunk) und „ein fulminantes Lyrik-Debüt, eine neue poetische Stimme, die eine sehr sinnliche, burleske, auch mit Obszönitäten kokettierende Poesie des Körpers entwickelt hat“ (Michael Braun, Neue Zürcher Zeitung).
So verhält es sich auch mit dem Buch neuer Gedichte „schatullen & bredouillen“: Da lesen wir von pappenstil & puppenspiel, blättern im atlas eines stelldicheins, besichtigen ein bollwerk aus bröseln oder landschaften ohne brotrinde. In den neuen Gedichten werden zahlreiche kleine Örtlichkeiten vermessen, bewohnt, bevölkert, verschoben oder gelöscht, seien es (Fall-)Türen, Kästchen, Gehäuse, Gehege, Trutzen, Siebe oder Löcher.
Carolin Callies verzaubert in ihrer Bildwelt jeden Leser, sie öffnet Räume und Landschaften, Beziehungskisten und schaut in tiefe Gräben, in denen alleweil gilt: manege frei fürs nackedei. Ihre Gedichte sind ganz von heute, frisch und frech, auf höchstem Niveau, eine lyrische Stimme, deren Klang man nicht mehr verliert.

Die Lesung begleitende Ausstellung im Parterre der Villa besorgt dieses Mal Antighost. Dahinter verbergen sich Martin Burkhardt, Götz Bockstedte und Christian Fernandez, die unter Antighost eine Siebdruckwerkstadt in Mannheim betreiben, wo sie aufwendig handgemachte, siebgedruckte Gigposter & Artprints gestalten.

Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 19 Uhr zur Vernissage der Ausstellung im Parterre. Die Lesung beginnt um 20 Uhr im Konzertsaal im 1. OG.

 

Autorin

Carolin Callies (Foto von Thommy Mardo)

 

Carolin Callies, geboren 1980 in Mannheim, lebt in Ladenburg bei Heidelberg. Erstes Gedicht mit 13. Erste Gedichtbände zum 15. Geburtstag: Else Lasker-Schüler und Christa Reinig. Mit fünf sinne & nur ein besteckkasten legte sie 2015 ihr Debüt vor, für das sie mit dem Thaddäus-Troll-Preis und dem Jahresstipendium für Literatur des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde. Das Literaturhaus Berlin wählte das Buch zu den Gedichtbänden des Jahres. Carolin kam mit ihrem Erstling auch unter die besten Lyrikdebüts im Haus für Poesie, Berlin. Ihre Gedichte sind übersetzt ins Englische, Französische, Lettische, Portugiesische und Spanische.

Sie veröffentlicht in Zeitschriften (Neue Rundschau, Bella triste, Allmende, POET, Literaturbote, Wespennest und Manuskripte) und Anthologien (Jahrbuch der Lyrik). Carolin war Finalistin beim 17. open mike 2009, beim Clemens-Brentano-Preis 2015, beim Leonce-und-Lena-Preis 2015 und dem Meraner Lyrikpreis 2016.

Sie moderiert Lesungen, gibt Zeitschriften heraus, übersetzt Gedichte (bislang aus dem Französischen, Kurdischen, Lettischen und Spanischen). Sie ist Mitveranstalterin bei text&beat@orange peel in Frankfurt, des Lyrik-Treffens “Teil der Bewegung” zu den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig und Mitinitiatorin der jährlichen Ladenburger Literaturtage. Außerdem: Zwei Katzen. Eine große Bücherwand. Ein Mann. Ein Kind.

Mehr Infos über Carolin Callies finden Sie unter https://www.carolin-callies.de/

 

Künstler

Gigposter sind aufwendig gestaltete, im Siebdruck-Verfahren gefertigte, limitierte Konzertplakate. Seit den 60er-Jahren wächst die globale Szene von DIY-Künstlern und Plakat-Sammlern stetig. In Mannheim hat sich 2013 das Antighost-Kollektiv zusammengefunden und produziert seitdem visuellen Rock ’n’ Roll in Kleinstauflagen u. A. für Bands wie Drangsal, Get Well Soon, Built to Spill oder Metz. Alle Drucke sind handgefertigt, streng limitiert und für kleines Rock’n’Rollergeld zu erwerben – solange der Vorrat reicht. Hinter dem Antighost-Kollektiv verbergen sich: Martin Burkhardt, Götz Bockstedte und Christian Fernandes.

Martin BurkhardtsSiebdruck-Motive sind meist von Hand gezeichnet und dann am Rechner weiterbearbeitet. Neben Artprints macht er hauptsächlich Gigposter, unter anderem für Mother Tongue, Get Well Soon, Okta Logue, Blackberries und Wanda.

Mehr über Martin unter www.martinburkhardt.de.

Götz Bockstedte konzentriert sich hauptsächlich auf Rock’n’Roll, sowohl mit seinen Gigpostern für Bands wie The Sonics oder Metz, als auch in seinem restlichen Leben als Plattensammler, Konzertgänger und Freizeit DJ bei Shake it Wild.Mehr über Götz unter www.rockposter.de.

Christian Fernandez a.k.a. Graustufen begeistert in seinen Werken durch Experimentierfreudigkeit. Dabei entstehen Artprints und Gigposter, z. B. für Drangsal, Motorama oder Alex Mayr, die oft durch Popkultur-Zitate geprägt sind.

Mehr über Christian findest du auf seiner Seite unter https://antighost.de/graustufen/.

Mehr Infos über Antighost finden Sie unter https://antighost.de/

 

 

 

 

 

 
 
Hier finden sie Bilder oder weitere Informationen zur Veranstaltung

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