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Kulturfestival im Herrenhof: Gefühlte und gelebte Heimat

Freitag, 17. Mai 2019, um 20:00 Uhr.

Im Veranstaltungsort* Parkvilla, Kelterhaus, Stall, gotischer Chor

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Fördergemeinschaft Herrenhof e.V. feiert vom 17. – 01.09.2019 das Heimatfestival Gefühlte und gelebte Heimat

 

 

Konzerte im Gotischen Chor der Johanniskirche Mußbach innerhalb des Herrenhoffestivals.

 

 

 

 

 

Zwei Musikkonzerte wie sie unterschiedlicher kaum sein können,  werden im Rahmen des Herrenhoffestivals „Gefühlte und gelebte Heimat“ am Samstag, den 18.05., und Sonntag, den 19.05.2019, im gotischen Teil der Johanniskirche in Mußbach geboten.

 

Am Samstag, 18.05., um 13.30 Uhr treffen sich wieder einmal die überregional etablierten Neustadter Musiker Mischa Becker (Schlagzeug), Michael Gilb (Saxophon) und Alexander Schaaf (Klavier) zusammen, um verstärkt durch Constantin Herzog (Bass) in der altbekannten Formation „Funjazztique“ ihre Spielfreude und Energie zu präsentieren - Jazz im Gotischen Chor.

 

 

 

Mischa Becker studierte in Würzburg bei Billy Elgart und besuchte in den Folgejahren mehrmals Kuba und Brasilien, um sich "live vor Ort" im Perkussionspiel fortzubilden (u. A. bei Francisco Hernández Mora). Er ist Mitglied der Blue Note Big Band

 

Michael Gilb begann 1992 sein Jazzstudium an der Swiss Jazz School in Bern bei Samuel Zing und studierte danach an der Frankfurter Musikwerkstatt bei Heinz Dieter Sauerborn, sowie Daniel Guggenheim Jazz- und Popularmusik.

 

Alexander Schaaf studierte Jazz und Popularmusik in Nürnberg bei Martin Schrack. Er ist derzeit Keyboarder der SWR1-Band "Pop-History", die auch in der "Hits & Storys-Tour" zu hören ist.

 

Konstantin Herzog studierte E-Bass in Mannheim an der Jazzhochschule bei Prof. Dave King und widmet sich nach erfolgreichem Abschluss nun dem Kontrabass an selbiger Institution bei Ben Thomas.

 

 

Am Sonntag, 19.05. um 17.00 Uhr, wird zum Ausklang des Festivals ein Wettstreit zwischen der Viola da Gamba und dem Violoncello zelebriert: Später Ruhm und früher Triumph!

 

Im Konzert reisen die beiden Musikerinnen Heike Eberhard und Isolde Winter von Frankreich nach Deutschland und präsentieren den Reichtum der französischen Musik und deren Einfluss auf deutsche Komponisten.

 

Im ersten Teil des Konzerts erklingt Musik des 17. und 18. Jahrhunderts aus Frankreich, während im 2. Teil des Konzertes die Musik dieser Zeit aus Deutschland zu hören sein wird.

 

Der Titel bezieht sich auf das Verhältnis der beiden Instrumente - der älteren Viola da Gamba und des jüngeren Violoncellos, die länger nebeneinander ihre Rollen im Musikleben hatten, als wahrscheinlich allgemein bekannt ist.

 

Zwischen den Stücken erfährt das Publikum allerhand Wissenswertes über die Instrumente, die Musik und ihre Zeit.

 

 

 

Heike Eberhard  ist ausgebildete Orchestermusikerin. Begeistert ist sie von der Vielseitigkeit das Cellos. Und eben diese Vielseitigkeit wird sie zusammen mit Isolde Winter(Gambe) präsentieren. Sie arbeitet heute als freischaffende Künstlerin. Mehr erfahren unter www.my-celloworld.co

 

 

 

Isolde Winter ist seit ihrer Jugend von Alter Musik und Historischer Aufführungspraxis fasziniert. Studiert hat sie in Basel an der Schola Cantorum Basiliensis, an der Musikhochschule Würzburg und am Königlichen Conservatorium Den Haag und  nahm an verschiedenen Meisterklassen teil. Weitere Infos unter: www.cellounterricht-mannheim.de

 

 

Weitere Informationen zum Herrenhoffestival

 

 

Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, das dieses Jahr unter dem Motto „Heimat(en)“ steht, feiert die Fördergemeinschaft Herrenhof e.V. ein ganzes Wochenende vom 17.-19. Mai 2019 ein Festival mit dem Titel „Gefühlte und gelebte Heimat“. Mithilfe der unterschiedlichen kulturellen Sparten des Herrenhofs und der GastkünstlerInnen, die in Neustadt an der Weinstraße und/oder der Region verankert sind, wird die Vielfalt des weitläufigen Begriffs ‚Heimat‘ beleuchtet und erweitert. Realisiert wird das Motto in den Sparten Musik, Kunst, Literatur, Kabarett, Kreativworkshops, Geschichte und Puppentheater.

 

Die Neustadter Band „Randschwingung“ wird mit einem Konzert am Freitagabend ab 20 Uhr nicht nur den Auftakt des musikalischen Programms, sondern auch den des Festivals machen. Das Trio, bestehend aus Britta Benker und Daniela Frank (Gesang) sowie dem Gitarristen Markus Frank, hat sich vor allem der eigenen Interpretation deutscher Rock- und Popsongs verschrieben. Ihr Cover-Programm spannt einen Bogen von Annett Louisan über Rio Reiser bis hin zu Udo Lindenberg. Aber auch eigene Songs erzählen mal augenzwinkernd, mal sentimental von den Geschichten des Alltages, die uns alle umtreiben (Eintritt: 10€). Am Samstag ab 13.30 Uhr werden die überregional etablierten Neustadter Musiker Mischa Becker (Schlagzeug), Michael Gilb (Saxophon), Constantin Herzog (Bass) und Alexander Schaaf (Klavier) in der altbekannten Formation „Funjazztique“ anspruchsvollen und harmonischen Jazz am Nachmittag im Gothischen Chor spielen (Eintritt: 15€) präsentieren. Mit einem Musikkonzert wird das Festival am Sonntag um 17 Uhr im Gothischen Chor abgerundet. Unter dem Titel „Später Ruhm und früher Triumph“ reisen die beiden Musikerinnen Heike Eberhard und Isolde Winter von Frankreich nach Deutschland und präsentieren den Reichtum der französischen Musik und deren Einfluss auf deutsche Komponisten (Eintritt: 15€). Im ersten Teil des Konzerts erklingt Musik des 17. und 18. Jahrhunderts aus Frankreich, während im 2. Teil des Konzertes die Musik dieser Zeit aus Deutschland zu hören sein wird. Der Titel des Konzerts selbst bezieht sich auf das Verhältnis der beiden Instrumente - der älteren Viola da Gamba und des jüngeren Violoncellos, die länger nebeneinander ihre Rollen im Musikleben hatten, als wahrscheinlich allgemein bekannt ist.

Alle Karten zu den musikalischen Veranstaltungen können ausschließlich an den Kassen direkt vor Veranstaltungsbeginn vor Ort erworben werden.

 

Im Bereich der Kunst werden zwei Ausstellungen während dem Festivals zu sehen sein. Im Kelterhaus werden unter dem Titel „Transparenz und Dichte“ die Werke der Künstlerinnen Edelgard Lösch, Anna Bludau-Hary, Petra Jung, Erika Klos und Felicitas Wiest zu sehen sein. Ihre Arbeits- und Denkweisen kontrastieren miteinander, ebenso wie die verwendeten, ganz unterschiedlichen künstlerischen Materialien. Es entstehen Gegensätze von Leichtigkeit und Schwere, Transparenz und Dichte, Linie und Fläche, Struktur und Glätte. In diesem Spannungsfeld treten die Arbeiten in einen Dialog miteinander, auf den sich auch die Betrachter gerne einlassen dürfen. Zu dieser Ausstellung wird es am Samstag zwischen 10 Uhr und 12.30 Uhr mit „Keck im Herrenhof“ eine Kunst-Erlebnisführung und Workshop für Kinder und Jugendliche (7-14 Jahre) und am Sonntag zwischen 14 Uhr und 16.30 Uhr eine Kunst-Erlebnisführung und Workshop für Erwachsene (16-96 Jahre) unter der Leitung von Tine Duffing geben (um Anmeldung bis zum 16. Mai unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten). Parallel werden an dem Wochenende im Parterre der Parkvilla des Herrenhofs Werke der jungen Speyerer Fotografin Lena Csercsevics zum Thema des Festivals „Gefühlte und gelebte Heimat“ zu sehen sein. Vor allem das Lauschen fremder Geschichten, das Reisen durch fremde Städte sowie das Zusammentreffen mit fremden Menschen hat die Künstlerin die Momentaufnahme flüchtiger Augenblicke zu schätzen gelernt und in ihre ganz eigentümliche Weise in Fotografien zu konservieren gesucht. Diese, ihre persönliche, Blickwinkel wird sie vor Ort zeigen.

Den Bereich der Literatur werden gleich vier Lesungen abdecken – alle in der Parkvilla des Herrenhofs. Am Samstag zwischen 15.30 Uhr und16.30 Uhr werden unter dem Motto „Heimat und Fremde“ die Organisatoren der Literaturvilla, Katharina Dück und Florian Arleth, Prosa zum Besten geben. Begleitet werden sie vom Neustadter Musiker Heribert Hansen. Dazu werden Kaffee und Kuchen gereicht. Im Anschluss werden ab 18 Uhr Autorinnen und Autoren des Brot & Kunst Verlages im Weinbaumuseum des Herrenhofs eine „Weinlese“ abhalten, was hier wörtlich genommen werden soll: Neben einer Weinverkostung wird gelesen. Am Sonntag dann werden zwischen 14 Uhr und 15 Uhr mit einer Lesung die jungen Autorinnen und Autoren des Literaturvillaförderpreises Herrenhof 2018 gewürdigt. Lars Latif Beglari (2. Platz), Constanze Hoffmann (Förderpreisträgerin), Carola Kasimir, Safak Saricicek, Daniela Waßmer (1. Platz) und Manuel Zerwas werden neue Texte zum Festivalmotto vortragen. Die vierte Lesung werden die Autorinnen und Autoren Wolfgang Allinger, David Emling, Usch Kiausch, Ute Kliewer, Dieter Kreiner, Michael Sänger und Frauke Volkland vom Neustadter Literatennetzwerk Textur mit „Gedichten und Geschichten aus der Heimat“ bestreiten. Mit seinen aufregenden Gitarrenklängen wird diese Lesung impressionistisch-meisterlich der bekannte Gitarrist Claus Boesser-Ferrari begleiten. Auch bei dieser Lesung werden Kaffee und Kuchen gereicht.

Am Samstagabend ab 20 Uhr präsentiert das Kabarettissimo im Festsaal des Kelterhauses Annette Postel mit „Alles Tango oder was?“ (ab 19 € im VVK, ab 21 an der Abendkasse; Infos unter www.kabarettissimo.de). Im glamourösen Musikgeschehen auf der Tango-Bühne mit dem Bandoneonisten Norbert Kotzan und dem Pianisten Bobbi Fischer legt Annette Postel augenzwinkernde, eigene Texte auf bekannte Tangomelodien – kommentiert von der pfälzischen Reinigungskraft (Annette Postel in zweiter Rolle), die sich mit Komik und Witz den Niederungen der Frau-Mann-Beziehungen widmet.

Schließlich wird es am Sonntagmorgen ab 11 Uhr für all diejenigen, die den Herrenhof noch nicht kennen, eine Führung über das Gelände mit historischen Einblicken geben. Treffpunkt ist der Brunnen im Herrenhof.

 

Das Heimatfestival des Herrenhofs findet eine Woche später seinen Abschluss für die ganze Familie mit zwei Aufführungen der Dornerei. Auf dem Spielplan steht dabei am 26. Mai um 16 Uhr und am 27. Mai um 10 Uhr das Puppenspiel „Riesling und Zwerglinde“: Riesling, ein etwas zu klein geratener Riesenjunge und Zwerglinde, ein viel zu großes Zwergenmädchen, schaffen es, dass alle Riesen und das Zwergenvolk im Riesengebirge (auch Zwergenberge genannt!) eine schöne gemeinsame Heimat finden! Durch die Förderung des Kultursommers können sich übrigens interessierte Schulklassen für die Vormittagsvorstellung bei freiem Eintritt über die Dornerei-homepage anmelden!

Mit dem Festival soll nicht nur der Herrenhof Mußbach als Ort der Heimat verstanden werden, sondern die Region der Vorderpfalz im Allgemeinen. Über Kunst und Kultur sollen Gemeinschaften neu entdeckt oder wiederbelebt werden. Dabei sind Bürgerinnen und Bürger, neue wie alteingesessene jeglicher Herkunft herzlich willkommen.

An beiden Tagen (17. und 18. Mai) erwartet den Besucher unser Küchenteam von 12:00 bis 14:00 Uhr im Stall. Da können die Besucher kleine Gerichte und Getränke erwerben.

Weitere Infos unter: www.herrenhof-mussbach.de

 

 

 

 
 
Hier finden sie Bilder oder weitere Informationen zur Veranstaltung

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