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Liederabend in der Parkvilla

Sonntag, 23. Februar 2020, um 17:00 Uhr.

Im Veranstaltungsort* Parkvilla

 Aufrufe : 447

Begegnung mit Carl Loewe

Wolf Matthias Friedrich, Bass

David Timm, Klavier

 

 

In meinen Leiden und Freuden, in Sturm und in der Ruh“

 

(Johann G. Seidl: DIE UHR)

 

 

 

Balladen und Lieder von Carl Loewe

 

 

 

Carl Loewe wurde 1796 in Löbejün, einem Ort nordöstlich von Halle/Saale, als Sohn des Kantors Andreas Loewe geboren. Nach einer musikalischen Früherziehung im Elternhaus sang er von 1807 bis 1809 im Köthener Knabenchor. Er erhielt Kompositionsunterricht und war Sopransolist des Stadtsingechores in Halle. Nach dem Studium der Theologie ließ er sich 1820 von keinem Geringeren als Carl Friedrich Zelter in Berlin examinieren und erhielt in der Folge die Stelle als Kantor und Organist an der Jakobikriche in Stettin, die er 46 Jahre versah. Er starb 1869 in Kiel.

 

 

 

Carl Loewe war ein Meister der Balladenkomposition. Etwa 400 Werke dieser Gattung komponierte er. Sie kennen bestimmt einige seiner Ohrwürmer: Die Uhr; Der Erlkönig; Heinrich, der Vogler; Der Nöck; Tom, der Reimer und viele mehr. Meist sind es historische Stoffe oder aber auch Charaktere aus der Sagenwelt, die ihn inspirierten. In seiner Selbstbiografie beschreibt er, wie er sich als Tenor am Flügel selbst begleitete und weit durch Europa bei den besten Adressen mit großem Erfolg konzertierte. Von ihm stammen aber auch weniger bekannte, großartige, sensible Lied-Vertonungen von Goethes Dichtungen, die einen Vergleich mit Werken Schuberts oder Schumanns nicht zu scheuen brauchen. Seine Opern haben sich nicht im Bühnen-Repertoire durchsetzen können.

 

Carl Loewe war ein geachteter Organist und Komponist. Er war Mitglied der Königlichen Berliner Akademie der Künste und Ehrendoktor der Universität Greifswald. Zahlreiche seiner teils volkstümlichen Balladen sind noch im musikalischen Bewusstsein präsent und erinnern an eine Zeit, in der Gesang und Klavierspiel als Tugenden bürgerlicher Geselligkeit zählten.

 

 

 

David Timm, Jahrgang 1969, ist ehemaliger Thomaner und studierter Kirchenmusiker (A-Examen). Er betätigt sich als Pianist, Organist, Chorleiter und Jazzmusiker. Seit Februar 2005 ist er Universitätsmusikdirektor der Universität Leipzig und Leiter des Leipziger Universitätschors. 2011 wurde er in das Direktorium der Neuen Bachgesellschaft e.V. gewählt.


Als Dozent unterrichtete er von 1998 bis 2002 an der Hochschule für Kirchenmusik Halle das Fach Chor- und Orchesterleitung. Seit 1998 ist er Lehrbeauftragter für Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Von 1999 bis 2006 war David Timm musikalischer Leiter des Leipziger Vocalensembles in der Nachfolge von Christoph Georg Biller. 1999 gründete er gemeinsam mit Frank Nowicky die LeipzigBigband.
David Timm konzertierte in zahlreichen europäischen Ländern, den USA, Japan, Mittelasien und dem Irak. Zu seinem regen musikalischen Engagement gehören Rundfunkproduktionen, CD-Veröffentlichungen sowie die erfolgreiche Tätigkeit als Arrangeur.

 

Als Gastdirigent arbeitete er u.a. mit dem Händelfestspielorchester Halle/Saale, sowie dem MDR Sinfonieorchester und dem MDR Rundfunkchor zusammen. Zum Wintersemester 2017/18 wurde er zum Honorarprofessor an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ernannt.

 

 

 

Wolf Matthias Friedrich, Bass, ist ebenfalls in Neustadt kein Unbekannter. Schon mehrfach war er zu Gast beim Neustadter Herbst und bei Gottesdiensten in der Stiftskirche.

 

 

Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig bei Prof. Eva Schubert. 1980 war er Preisträger des Internationalen Dvořák-Wettbewerbes in Karlovy Vary und war Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Dresden. Zahlreiche Opern- und Konzertverpflichtungen unter unter namhaften Dirigenten z.B. Rafael Frühbeck de Burgos, Konrad Junghänel, Kurt Masur und seinem heutigen Begleiter David Timm. Sie führten ihn in Opern- und Konzerthäuser sowie zu Festivals auf allen Kontinenten. Zahlreiche Rundfunk- sowie über 60 CD- und DVD-Produktionen zeugen von seiner großen Variabilität, die von der Musik des Frühbarock bis zur Moderne reicht.Opernproduktionen sind u.v.a.: Monteverdi: L'incoronazione di Poppea (Köln); L'Orfeo (Brisbane, Sydney, Melbourne); Haydn: Armida (Schwetzingen); Mozart: Le nozze di Figaro (Hannover Herrenhausen, Wiesbaden), La clemenza di Tito (Prag);Weill: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Köln); Matthus: Cornet (Dresden) Shi: Vatermord (Dresden Hellerau), Zimmermann: Weisse Rose (Schwerin).

 

 

 

Kartenreservierungen zu 15.-- € / erm. 10.-- bei der Papierschatulle Mußbach 06321- 60360.

 

 

Öffnungszeiten der Papierschatulle:

Di – Sa: 8.30 Uhr – 12.30 Uhr;

Di, Do, Fr: 15.00 Uhr – 18.00 Uhr

Montag ganztags und Mittwoch Nachmittag geschlossen.

 

 

Konzertkasse ab 16.15 Uhr geöffnet

 

 

 

Künstlerische Leitung: Simon Reichert

 

 

 

Organisation: Neustadter Stiftskantorei e.V., Ägyptenpfad 20, 67433 Neustadt, 06321/970 6631

 

www.stiftskantorei

 

 
 
Hier finden sie Bilder oder weitere Informationen zur Veranstaltung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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