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Otfried Culmann und die phantastische Stadt Otriculi

Sonntag, 22. September 2019, um 08:00 Uhr.

Im Veranstaltungsort* Ausstellungshalle im Kelterhaus, Herrenhof Mußbach

 Aufrufe : 1719

 Zur Eröffnung der Ausstellung

Otfried H. Culmann und die phantastische Stadt Otriculi

 

in der Kunsthalle des Herrenhofs Neustadt-Mußbach

Sonntag, 22. September 2019, 11.15 Uhr,

laden wir Sie mit ihren Freunden herzlich ein.

Begrüßung: Dr. Hermann Bleiholder

Laudatio: Frau Katharina Dück

Musik: "Duo in Ton" Ernst Kaeshammer und Nicola Polizano

 

"KecK": Kinder entdecken creativ Kunst. Leitung: Tine Duffing

Samstag, 05.10.2019, 10 bis 12.30 Uhr

Information und Anmeldung: 06321-80731

 

 

Dauer der Ausstellung: Sonntag, 22. September bis 13. Oktober 2019

Öffnungszeiten: Samstag 14 - 18 Uhr • Sonn- und Feiertag 11 - 18 Uhr • Mittwoch 18 - 20 Uhr

 

Otfried H. Culmann und die phantastische Stadt Otriculi

 

Seit Jahren ist Culmann dem Publikum des HERRENHOF als Organisator der internationalen Ausstellung „art-imaginär – phantastische und visionäre Kunst“ bekannt, die den HERRENHOF zu einem viel beachteten Zentrum der Phantastischen Kunst gemacht hat.

 

In diesem Jahr präsentiert der HERRENHOF anlässlich Culmanns 70. Geburtstag eine umfangreiche Ausstellung seines Schaffens, die einen Überblick über die Vielschichtigkeit seines Werkes gibt.

 

Während seines Kunststudiums stellte er schon recht früh fest, dass ihn nichts mehr interessierte, wie diejenigen Künstler, die ihre Träume und Visionen in ihren Bildern festhielten, und er begann ebenfalls, seine eigenen Visionen auf Papier, Maltafel und Leinwand zu bringen oder als Geschichten nieder zu schreiben.

 

Nach einem Grafikstudium an der Meisterschule in Kaiserslautern bei Prof. Helmut Göring, ging er nach München, an die Akademie der Bildenden Künste, zu dem surrealistischen Maler Prof. Mac Zimmermann, um sich dort verschiedene Techniken anzueignen.

 

Nach einem Intermezzo an der Akademie in Stuttgart kehrte er 1973 wieder nach München zu Mac Zimmermann zurück, dessen Meisterschüler er 1974 wurde. 1975 schloss er sein Studium in München mit dem Diplom ab. Nach einem Stipendium in der Villa Massimo in Rom, 1977, zog er wieder in die Südpfalz, wo er in einem ehemaligen Pfarrhaus, seinem Geburtshaus, ein Zentrum seiner Kunst errichtete, das in den letzten Jahren besonders durch seinen TRAUMGARTEN große Beachtung gefunden hat.

 

Seit vielen Jahren führt sein Weg immer wieder nach Italien, dessen klassische Architektur, seine Mythen und seine Landschaft Culmanns  Werk stark beeinflussten. Immer wieder sind es klassische Villen, labyrinthisch – manieristische Parkanlagen, Ruinenfelder mit fremden Gestalten, die auf seinen Bildern zu sehen sind.

 

Das „Phantastische“ der Südpfalz und des Elsass findet sich einer anderen Werkgruppe, wobei Culmann vorallem die Rückseite der alten Häuser, Scheunen und Schuppen interessieren, die durch ihre zufällige Konstellation der Unordnung eine eigene Poesie besitzt.

 

Nördlich von Rom besichtigte er 1995 die Ruinen der antiken Stadt Otricoli, deren grandiose Bauwerke damals zwischen Weinbergen, Getreide-, und Kartoffelfeldern, sowie Gebüsch verborgen lagen.
Im Namen der Stadt entdeckte Culmann Elemente seines Vor- und Zunamens, aus denen er dann „Otriculi“ schuf.  In seiner Phantasie entstand eine imaginäre Stadt. In seiner aktuellen Werkgruppe beschäftigt er  sich mit dieser imaginären Stadt und ihren bizarren Bauwerken und Parkanlagen. Es ist eine fröhlich, farbige Kulissenstadt , die sich mehr zum Betrachten eignet als zum Wohnen.

 

    

Das Ferienhaus in Otriculli (2014)                 Der Uhu von Otruculi (2011)                        

 

Die Vereinbarung - der Beginn der Ewigkeit (2010)

 

Lebenslauf Otfried H. Culmann


1949             geboren in Billigheim bei Landau/ Südpfalz
1964-76       Meisterschule Kaiserslautern und Akademien Stuttgart und München.
1978            zurück in die Pfalz

Preise, Stipendien:
1976         Mannlich-Preis, München; Kunstpreis mit Picasso-Medaille der Vereinigung  Pfälzer Kunstfreunde
1977        Villa Massimo-Stipendium, Rom
1978        Hans Purrmann-Preis der Stadt Speyer
1979        Preis ,,Junge Pfälzer Künstler", Kultusministerium Rheinland-Pfalz
1983        Casa Baldi-Stipendium, Olevano Romano
1999/2000    Paris - Stipendium

Mitglied in folgenden Künstlerverbänden:
Seit 1967        Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler,
seit 1976        Mitglied der Pfälzischen Sezession
seit 1977        Mitglied des BBK
seit 1996        Vorstandsmitglied vom "Zentrum der Phantastischen Künste" Rolandseck
seit 1998        Vorsitzender bei "LABYRINTHE - Gesellschaft für phantastische und  visionäre Künste e.V." München-Rom

Etwa 100 Einzelausstellungen im ln- und Ausland.

Etwa 300 Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
seit 1970         Teilnahme an der ,,Großen Münchner Kunstausstellung" NEUE GRUPPE;
seit 1973         Teilnahme an Landeskunstausstellungen in Rheinland-Pfalz;
1974 und 79   Teilnahme beim Deutschen Künstlerbund;
1977               ,,Quadriennale" in Rom;

1998 - 2015     für den SWR  Kurator der Ausstellung ,,Der Faden der Ariadne - Phantastische Kunst"
und der intern. Biennale ,,art-imaginär - phantastische und visionäre Kunst", Herrenhof Neustadt-Mußbach,
Teilnahme an ,,Fantastic Realism", St. Petersburg-Museum, Otani/Japan,

2000     Phantastische Welten" Berlin,
2002     Biennale de I art fantastique - Paris

2010     ,,Die Macht der Phantasie" Barockschloss Riegerburg- Österreich
            ,,Wanderer zwischen den Welten" Eggenfelden/Niederbayern

2015     Eröffnung von "CULMANNs TRAUMGARTEN" in Billigheim/Südpfalz, mit phantastischen Figuren, Architekturen und Brunnen.

 

 

 

 

 
 
Hier finden sie Bilder oder weitere Informationen zur Veranstaltung

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