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Eselshautfest (I.)

Freitag, 3. Juli 2015, um 00:00 Uhr.

Im Veranstaltungsort* Hof und Remise

 Aufrufe : 5127

Das Eselshautfest findet an zwei Wochenenden statt und dauert jeweils von Freitag bis Sonntag. Es beginnt am ersten Festfreitag mit einem Umzug durch den Ort. Dabei führen ein mittelalterlich kostümierter „Dorfbüttel“ und die Trachtengruppe Mußbach als sein Gefolge das lokale Maskottchen mit, einen lebenden Esel, dem ein 50-Liter-Weinfass aufgeschnallt ist.

Feierlich durch das Renaissanceportal in den Herrenhof geleitet werden am Ende des Umzuges die für den Ausschankbetrieb wichtigsten Persönlichkeiten des Festes, die Zäppler. Dies ist ein pfälzischer Dialektausdruck für diejenigen Personen, die den Wein zu zapfen haben. Die Eröffnung wird durch jährlich wechselnde Ehrengäste vorgenommen, z. B. durch die Pfälzische Weinkönigin; dann wird der vom Esel herbeigetragene Wein kostenlos in kleinen Probiergläsern ausgeschenkt.

 

Hinter Großereignissen wie dem Dürkheimer Wurstmarkt und dem Deutschen Weinlesefest ist das Eselshautfest eines derjenigen Weinfeste der Pfalz, dessen Besucher nicht nur aus dieser Region kommen, sondern auch vor allem aus Rheinhessen, dem hessisch-badischen Rhein-Neckar-Raum und dem Nordelsass. Vergleichbare Volksfeste in der Vorderpfalz mit oftmals historischen Grundlagen sind z. B. das Mandelblütenfest in Mußbachs Nachbarortsteil Gimmeldingen, die Geißbockversteigerung in Deidesheim, das Stadtmauerfest in Freinsheim oder das Kändelgassenfest in Großkarlbach.

 

Zur Geschichte des Weinfestes „Eselshautfest“:

Um nach der Eingemeindung 1969 auch innerhalb der Stadt sein Profil als Weinbaugemeinde zu wahren, rief der mit damals 3500 (und heute gut 4000) Einwohnern relativ kleine Ortsteil in den 1970er Jahren das Eselshautfest als Weinfest mit historischem Bezug ins Leben. Der Name wurde mit Bedacht von der Mußbacher Eselshaut entlehnt, der für die heimischen Winzer wichtigsten örtlichen Weinlage.

 

Das neue Fest fand den von den Organisatoren erhofften Zuspruch; schon Anfang der 1990er Jahre löste es die Kirchweih im August, hier Kerwe genannt, als größtes örtliches Ereignis ab und gewann überregionale Bedeutung. Angaben der Ortsverwaltung zufolge werden an jedem der sechs Festabende etwa 10.000 Besucher gezählt. Damit steigt die Zahl der Menschen im Ort vorübergehend auf das nahezu Vierfache, und der Festplatz erreicht die Grenze seiner Aufnahmefähigkeit.

 

[Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Eselshautfest, Jan 2015]

 
 
Hier finden sie Bilder oder weitere Informationen zur Veranstaltung

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