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Hermann Th. Juncker, Vater und Sohn

Sonntag, 4. Mai 2014, um 11:15 Uhr.

Im Veranstaltungsort* Kunsthalle Kelterhaus

 Aufrufe : 5006

Malerei, Zeichnungen und Druckgrafik

Mitglied der Pfälzischen Sezession

 

homepage Hermann Th.  Juncker

 

Dauer der Ausstellung: 4. Mai 2014 - 25. Mai 2014

Öffnungszeiten der Ausstellung :

Mittwoch von 18 bis 20 Uhr

Samstag von 14 bis 18 Uhr

Sonntag und Feiertag von 11 bis 18 Uhr

 

Zur Eröffnung der Ausstellung in der Kunsthalle des Herrenhof am 04. Mai 2014 um 11:15 Uhr laden wir Sie mit Ihren Freunden herzlich ein.

Begrüßung: Gustav-Adolf Bähr, Vorsitzender der FG Herrenhof Mußbach und der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde

 

"Keck"  begleitet diese Ausstellung am 14. Mai 2014 !  "KecK" steht für Kinder erleben creativ Kunst.

Für Kinder ab 7 Jahre. KecK findet am 14.5.2014 von 15:30 bis 17:30 Uhr  im Herrenhof statt.

Bitte bei COCOON-Atelier Tine Duffing unter 06321-80731  ihre Kinder anmelden. Dort erhalten Sie weitere Informationen.

 

Presseartikel aus der Rheinpfalz-Artikel vom 25.02.2014

Kecker Zugriff auf die Kunst

Fördergemeinschaft Herrenhof startet zu ihren Ausstellungen museumspädagogisches Angebot für Kinder

 Von Annegret Ries

Neustadt-Mussbach. Im Museum war jedes der neun Mädchen, die gestern die  Ausstellung  mit Arbeiten von Horst, Martin und Ulrich Schöneich im Herrenhof besuchten, „schon ganz oft“, doch eine „Forschungsreise“ durch eine Ausstellung hatten sie bisher noch nie gemacht. „Expeditionsleiterin“ der  Sieben- bis Zehnjährigen waren an diesem Tag Tine Duffing und Elisabeth Bleiholder, die gemeinsam ein neues Angebot der Fördergemeinschaft Herrenhof für Kinder initiiert haben:  „Keck“, was  für „Kinder erleben creativ Kunst“ steht.Bevor die Kunst erkundet wird, hieß es aber erst einmal sitzen, denn die „Forschungsreise“ beginnt mit einem „Stuhl-Palaver“. Wobei Stuhl eigentlich nicht so ganz der richtige Ausdruck ist, denn die Mädels hockten auf bunten Eimern. „Wir sind hier zwar nicht in der Schule, aber ein paar Begriffe brauchen wir schon“, sagt Duffing. Die Kunstpädagogin beweist dann, dass Lernen unterhaltsam sein kann. Und einiges wissen die Mädchen auch schon, beispielsweise, was eine Vernissage ist.Sogar beim Basteln von Namensschildern können die „kecken“ Teilnehmerinnen etwas lernen. Elisabeth Bleiholder, eine der Aktiven  der Fördergemeinschaft Herrenhof, erzählt den Mädchen, dass Horst Schöneich, der Vater der Künstlerfamilie, mehrfach in der Grünstadter Galerie „Am Taubenturm“ des engagierten Galeristen-Ehepaars Bernfried und Inge Maier ausgestellt hat. Und zu jeder Vernissage hat Inge Maier  Täubchen aus Laugenteig gebacken. Passend dazu haben die Namensschilder, die die Mädchen basteln, die Form einer Taube. Und natürlich gibt  es  auch Laugen-Täubchen nach dem Originalrezept von Inge Maier.

Doch zuerst geht es auf die „Pirsch“. Duffing hat zuvor Ausschnitte der Kunstwerke fotografiert. Diese Fotos bekommen die Mädchen nun und sollen das  entsprechende Kunstwerk suchen. „Ich hab’ meins gefunden“, triumphierte die achtjährige Lilly gleich. Lena und Klara machen erst einmal einen Bummel  durch die Ausstellung, bevor sie „ihr“ Kunstwerk entdecken. „Meine Mama hat mir gesagt, dass da so eine Ausstellung ist und dass da was gemacht wird, und da ich sehr gern male und mir Sachen ausdenke, bin ich hergekommen“, erzählt Lena. Die zehnjährige Emma ist erst etwas unsicher, ob die Keramik „Ikarus“ von Horst Schöneich wirklich das ist, was sie sucht. Es ist auch wirklich nicht ganz einfach,  bei manchen Fotos muss man schon genau schauen, wo denn nun das „richtige“ Kunstobjekt steht.

Nach einem weiteren „Kunst-Palaver“ dürfen sich die Mädchen ein Kunstwerk aussuchen und es fotografieren. „Ich finde das einfach schön mit dem Gesprenkel“, erklärte die neunjährige Lucie, warum sie sich das Bild „Organram“ von Ulrich Schöneich zum Fotografieren aussucht. „Ich habe Hunger“, verkündet Lilly, als Elisabeth Bleiholder den Mädchen die in einer Vitrine liegende Täubchen-Backform zeigte, die der Bildhauer Horst Schöneich eigens für Inge Maier angefertigt hat.

Danach schlüpfen  die Mädchen  in die Rollen von Bildhauerin und Material. Die  Bildhauerin  darf ihr „Material“ formen und mit Reifen und Stäben behängen. „Aber auf die Kunstwerke aufpassen“, mahnt Elisabeth Bleiholder. Schließlich  sei schon bei der Vernissage eine der Keramiken zerbrochen. Nicht ganz leicht hat es die zehnjährige Emma, denn die gleichaltrige Maja formt ihr „Material“ schon ziemlich extrem. Und auch  Lisa, ebenfalls  zehn,  atmet hörbar auf, als sie sich wieder ganz normal hinstellen darf und nun selbst an der Reihe ist,  die  zehnjährige Elisa  zu „formen“. Wie ein  kleines Gesamtkunstwerk  sehen Lucie (9 Jahre) und ihre siebenjährige   Schwester Janne aus.

 „Cool“ rufen die Mädchen, als sie sich schließlich selbst als kleine Künstler betätigen dürfen. Ulrich Schöneich hat einige Bilder gemalt, „die eine komische Figur haben“, wie Maja feststellt. Duffing  erklärt den Mädchen, dass diese „komische Figur“ entsprechend der berühmten  Formel des Philosophen und Mathematikers Pythagoras gestaltet wurde. Die sagt den Mädchen zwar nichts, aber das hält sie nicht davon ab, Schablonen im  Format auszuschneiden und bunt zu bemalen.

Eigentlich hatte Tine Duffing  noch viel mehr vorbereitet, ein  Tisch voll mit Materialien zum Basteln stand an der Seite. Doch die zwei Stunden der „Keck“-Führung waren einfach viel zu schnell vorbei.

 

 
 
Hier finden sie Bilder oder weitere Informationen zur Veranstaltung

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