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Schöneich, Horst, Martin und Ulrich: Plastik und Malerei

Sonntag, 9. Februar 2014, um 11:00 Uhr.

Im Veranstaltungsort* Kunsthalle Kelterhaus, Herrenhof

 Aufrufe : 13046

Künstlerfamilie Horst, Martin und Ulrich Schöneich

Plastik und Malerei

Dauer der Ausstellung:  Sonntag 09. Februar bis Sonntag 02. März 2014

Öffnungszeiten der Ausstellung

Mittwoch von 18 bis 20 Uhr

Samstag von 14 bis 18 Uhr

Sonntag und Feiertag von 11 bis 18 Uhr

 

Zur Eröffnung der Ausstellung in der Kunsthalle des Herrenhof am 09. Februar, 11:15 Uhr laden wir Sie mit Ihren Freunden herzlich ein.

Begrüßung: Gustav-Adolf Bähr, Vorsitzender der FG Herrenhof Mußbach und der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde

Einführung: Bernfried Maier, Grünstadt

Musik: Martin und Ulrich Schöneich  ( Percussion, Gitarre und Gesang)

"Keck"  begleitet diese Ausstellung. "KecK" steht für Kinder erleben creativ Kunst.

Für Kinder ab 7 Jahre. KecK findet am 19.02.2014 von 15:30 bis 17:30 Uhr  im Herrenhof statt.

Bitte bei COCOON-Atelier Tine Duffing unter 06321-80731  ihre Kinder anmelden. Da erhalten Sie weitere Informationen

 

Horst Schöneich.

Horst Schöneich, 1921 in Breslau geboren, Feinmechanikerlehre, Kriegsdienst,Schüler bei Bildhauer J. Linden (Bonn), Bildhauer R. Horn (Halle) und Maler und Grafiker K. Unverzagt (Grünstadt).Von 1957 – 1975 Tätigkeit als Designer und Modelleur, freischaffend als Bildhauer in Grünstadt tätig.

Einzelausstellungen (Auswahl): 1976 Zehnthaus Jockgrim, 1979 Kunstverein Frankenthal, 1981 Museum für moderne Kunst, Deidesheim, 1982 Kunstverein Blaues Haus, Speyer. 1983 Galerie im Fürstenbahnhof, Bad Homburg, 1984 Künstlerclub Frankfurt/Main, 1985 Galerie am Taubengarten, Grünstadt, 1990 Kunstverein Lingenfeld.

1991 Galerie Gottfried-Weber-Haus, Freinsheim, Zahlreiche Gruppenausstellungen

Öffentliche Ankäufe:

Pfalzgalerie Kaiserslautern, Kultusministerium Rheinland-Pfalz, Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde, Kuratorium für Kunst und Denkmalpflege Jockgrim, Volkshochschule Landkreis Ludwigshafen.

Mitgliedschaft:

Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz,

Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler

2012 verstorben

 

 

 

Martin Schöneich

1955 in Grünstadt geboren, 1970 Lehre als Modellbauer

1978 Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie in München,

1982 Meisterschüler, 1984 Abschlussdiplom als Bildhauer, seit 1985 freischaffend,

seit 2008 Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg,

 

Ausstellungen:

1984 Galerie ART-CONTAKT Karlsruhe,1986 Kahnweilerhaus

 Rockenhausen, 1986 Hardinghouse Lincoln/England, 1989 Rheinischer Kunstverein

 Aachen, 1990 Kunstverein Schönaich, 1991 Galerie AWANGARDA Breslau/Polen

 1993 Kunstverein Eisenturm Mainz, 1997 Kunstverein Speyer, 2001 Kunstverein

 Germersheim, 2003 Kunstverein Jockgrim, 2005 Landtag Mainz, 2006 Galerie TU

 Kaiserslautern, 2006 Altes Rathaus Wörth, 2007 Kunstverein Zweibrücken, 2008

 Kunstverein Germersheim, 2009 Burg Kronberg/Ts, 2009 Ars Palatina Vianden/Lux,

 2010 Feuerbachhaus Speyer, 2010 Kunstverein Jockgrim, 2010 Rosengarten

 Mannheim, 2011 Kunsthaus Frankenthal, 2012/13 Museum Pachen, Rockenhausen

 2013 Heylshofmuseum Worms, Kunstforum Heidelberg

 

Preise und Auszeichnungen:

1983 Mannlichpreis München, Förderpreis für

 Bildhauerei Rheinland-Pfalz, 1986 Arbeitsstipendium Lincoln/England,

 1996 Reisestipendium Frankreich/Spanien (Besuch bei Eduardo Chillida),

 

Symposien:

1989 Intern. Bildhauersymposion Jockgrim, 1990 Bildhauersymposion Lanzarote, 1994 Intern. Bildhauersymposion Südl. Weinstraße, 1999 Deutsch-Französisches Bildhauersymposion Lauterbourg/Frankreich, 2000 Indern.  Bildhauersymposion Kaiserslautern, 2004 Intern. Holzbildhauersymposion  Rockenhausen, 2010 Intern. Bildhauersymposion Rockenhausen.

 Lebt und arbeitet in Vorderweidenthal.

 

 

 Ulrich Schöneich

 geboren 1958 in Grünstadt, als dritter Sohn einer Familie, in welcher Kunst nicht nur einfach Gesprächsthema war, sondern auch handwerkliche Leibesertüchtigung bedeutete. Zeichnen, Malen, Materialkunde vielfältigster Art und das Gitarrenspiel begleiteten mich durch väterliche und mütterliche Erziehung bis zum Abitur. Abitur in Mainz im Jahre 1978. In Mainz Begegnungen mit H.D.Hüsch, Ulrich Roski, Schobert und Black und anderen Kabarettisten und Liedermachern, welche mich dazu ermunterten, eigene Lieder zu schreiben. Danach Lehre der Physik an der Alten Ingenieursschule in Heilbronn. Im Jahr 1981 Aufnahme in die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Professor Horst Egon Kalinowski, Malerei und Grafik. Studium der Radierungstechnik bei J. Steinert, van Dülmen und Ullrich J. Wolf. Seit dem Abschluss 1986 freischaffender Künstler. Seit 1990 verheiratet, zwei Kinder.

Ausstellungen

in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niederlande, Belgien, Frankreich.

Seit dem Jahr 2000 überwiegend tätig für industrielle Projekte auf dem künstlerischen Sektor.

 

Lebt und arbeitet in Düseldorf-Kaiserswerth

 Presseartikel aus der Rheinpfalz-Artikel vom 25.02.2014 :

 Kecker Zugriff auf die Kunst

 Fördergemeinschaft Herrenhof startet zu ihren Ausstellungen museumspädagogisches Angebot für Kinder

 Von Annegret Ries

 

Neustadt-Mussbach. Im Museum war jedes der neun Mädchen, die gestern die  Ausstellung  mit Arbeiten von Horst, Martin und Ulrich Schöneich im Herrenhof besuchten, „schon ganz oft“, doch eine „Forschungsreise“ durch eine Ausstellung hatten sie bisher noch nie gemacht. „Expeditionsleiterin“ der  Sieben- bis Zehnjährigen waren an diesem Tag Tine Duffing und Elisabeth Bleiholder, die gemeinsam ein neues Angebot der Fördergemeinschaft Herrenhof für Kinder initiiert haben:  „Keck“, was  für „Kinder erleben creativ Kunst“ steht.Bevor die Kunst erkundet wird, hieß es aber erst einmal sitzen, denn die „Forschungsreise“ beginnt mit einem „Stuhl-Palaver“. Wobei Stuhl eigentlich nicht so ganz der richtige Ausdruck ist, denn die Mädels hockten auf bunten Eimern. „Wir sind hier zwar nicht in der Schule, aber ein paar Begriffe brauchen wir schon“, sagt Duffing. Die Kunstpädagogin beweist dann, dass Lernen unterhaltsam sein kann. Und einiges wissen die Mädchen auch schon, beispielsweise, was eine Vernissage ist.Sogar beim Basteln von Namensschildern können die „kecken“ Teilnehmerinnen etwas lernen. Elisabeth Bleiholder, eine der Aktiven  der Fördergemeinschaft Herrenhof, erzählt den Mädchen, dass Horst Schöneich, der Vater der Künstlerfamilie, mehrfach in der Grünstadter Galerie „Am Taubenturm“ des engagierten Galeristen-Ehepaars Bernfried und Inge Maier ausgestellt hat. Und zu jeder Vernissage hat Inge Maier  Täubchen aus Laugenteig gebacken. Passend dazu haben die Namensschilder, die die Mädchen basteln, die Form einer Taube. Und natürlich gibt  es  auch Laugen-Täubchen nach dem Originalrezept von Inge Maier.

Doch zuerst geht es auf die „Pirsch“. Duffing hat zuvor Ausschnitte der Kunstwerke fotografiert. Diese Fotos bekommen die Mädchen nun und sollen das  entsprechende Kunstwerk suchen. „Ich hab’ meins gefunden“, triumphierte die achtjährige Lilly gleich. Lena und Klara machen erst einmal einen Bummel  durch die Ausstellung, bevor sie „ihr“ Kunstwerk entdecken. „Meine Mama hat mir gesagt, dass da so eine Ausstellung ist und dass da was gemacht wird, und da ich sehr gern male und mir Sachen ausdenke, bin ich hergekommen“, erzählt Lena. Die zehnjährige Emma ist erst etwas unsicher, ob die Keramik „Ikarus“ von Horst Schöneich wirklich das ist, was sie sucht. Es ist auch wirklich nicht ganz einfach,  bei manchen Fotos muss man schon genau schauen, wo denn nun das „richtige“ Kunstobjekt steht.

Nach einem weiteren „Kunst-Palaver“ dürfen sich die Mädchen ein Kunstwerk aussuchen und es fotografieren. „Ich finde das einfach schön mit dem Gesprenkel“, erklärte die neunjährige Lucie, warum sie sich das Bild „Organram“ von Ulrich Schöneich zum Fotografieren aussucht. „Ich habe Hunger“, verkündet Lilly, als Elisabeth Bleiholder den Mädchen die in einer Vitrine liegende Täubchen-Backform zeigte, die der Bildhauer Horst Schöneich eigens für Inge Maier angefertigt hat.

Danach schlüpfen  die Mädchen  in die Rollen von Bildhauerin und Material. Die  Bildhauerin  darf ihr „Material“ formen und mit Reifen und Stäben behängen. „Aber auf die Kunstwerke aufpassen“, mahnt Elisabeth Bleiholder. Schließlich  sei schon bei der Vernissage eine der Keramiken zerbrochen. Nicht ganz leicht hat es die zehnjährige Emma, denn die gleichaltrige Maja formt ihr „Material“ schon ziemlich extrem. Und auch  Lisa, ebenfalls  zehn,  atmet hörbar auf, als sie sich wieder ganz normal hinstellen darf und nun selbst an der Reihe ist,  die  zehnjährige Elisa  zu „formen“. Wie ein  kleines Gesamtkunstwerk  sehen Lucie (9 Jahre) und ihre siebenjährige   Schwester Janne aus.

„Cool“ rufen die Mädchen, als sie sich schließlich selbst als kleine Künstler betätigen dürfen. Ulrich Schöneich hat einige Bilder gemalt, „die eine komische Figur haben“, wie Maja feststellt. Duffing  erklärt den Mädchen, dass diese „komische Figur“ entsprechend der berühmten  Formel des Philosophen und Mathematikers Pythagoras gestaltet wurde. Die sagt den Mädchen zwar nichts, aber das hält sie nicht davon ab, Schablonen im  Format auszuschneiden und bunt zu bemalen.

Eigentlich hatte Tine Duffing  noch viel mehr vorbereitet, ein  Tisch voll mit Materialien zum Basteln stand an der Seite. Doch die zwei Stunden der „Keck“-Führung waren einfach viel zu schnell vorbei.

Die nächste Keck-Führung findet am Mittwoch, 26. März, von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Herrenhof-Kunsthalle statt. Dort ist dann eine Ausstellung mit Gemälden und Plastiken von Bernd Kastenholz zu sehen. Infos und Anmeldung unter 06321/80731.

 

 
 
Hier finden sie Bilder oder weitere Informationen zur Veranstaltung

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