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Kunstfahrt für Aktive und sonstige Freunde der Kunst - Städel Museum Frankfurt + Kunsthalle Mannheim

Donnerstag, 24. Januar 2008, um 00:00 Uhr.

Im Veranstaltungsort* Städel Museum Frankfurt + Kunsthalle Mannheim

Abfahrt 8.00 Uhr - Parkvilla Herrenhof

 Aufrufe : 3252

Programm:

  • 8.00 Uhr Abfahrt Herrenhof/ Parkvilla
  • 10.00 Uhr Städel / Frankfurt Besichtigung
  • 11.30 Uhr Führung Lucas Cranach
  • 12.45 Uhr Gelegenheit zum kleinen Essen im Restaurant Städel
  • 13.45 Uhr Weiterfahrt zur Kunsthalle Mannheim
  • 15.00 Uhr Führung durch Sammlungen der Kunsthalle
  • 17.00 Uhr Rückfahrt nach Mußbach
  • gegen 18.00 Uhr Ankunft Herrenhof/ Parkvilla

 

 

Kosten: Busfahrt 12 € pro Person

Kosten: Eintritt und Führungen 18 € pro Person

Kosten gesamt : 30 € pro Person

 

 

Wir bitten um Anmeldung per Fax, E-mail oder Telefon bis spätestens Montag,den 21. Januar 2008.

 

 

 

 

Anmeldung per E-Mail

 

 

 

 

 

Cranach

Die Ausstellung: Cranach der Ältere

Er war einer der geschäftstüchtigsten Maler der Kunstgeschichte. Doch was machte Lucas Cranach so erfolgreich? Vielleicht war es die Tatsache, dass er die einzige Apotheke mit Weinausschank besaß? Das Frankfurter Städel begibt sich nun auf Spurensuche.

 

Seine Landschaftsdarstellungen waren richtungsweisend, er war ein hervorragender Porträtmaler und als Hofmaler hielt er die Vergnügungen des Adels im Bild fest - das war neu in der europäischen Malerei. Eine weitere Spezialität waren perfekt gemalte erotische Darstellungen. In diesen schuf er ein zeitloses Ideal weiblicher Schönheit, das noch im 20. Jahrhundert Künstler wie Pablo Picasso und Alberto Giacometti angeregt hat. Mit seinen Bildern beleuchtete er das neue Zeitalter der Reformation. Er war ein Freund Martin Luthers, schuf aber gleichzeitig für Kardinal Albrecht von Brandenburg, einem Gegner Luthers, fromme Bilder und Altäre. Über 1000 Werke hat er hinterlassen, die heute in den großen Galerien und Museen der Welt hängen.

 

Blick auf die Hand des Meisters

Mehr als 100 Meisterwerke Lucas Cranachs werden im Frankfurter Städel zu sehen sein. Die bedeutenden eigenen Bestände des Städel werden durch Leihgaben aus nationalen und internationalen Privatsammlungen und Museen vervollständigt, so dass ein sehenswerter Querschnitt von Cranachs Werk präsentiert werden kann. In den vergangenen Jahrzehnten ist in zahlreichen Ausstellungen unter verschiedenen Aspekten aus dem riesigen Bildbestand Cranachs und seiner Werkstatt ausgewählt worden. Die Ausstellung im Städel verfolgt jedoch ein anderes Ziel: Der Blick soll vor allem auf die Hand des Meisters gelenkt werden. Die Ausstellung möchte die zentrale Frage beantworten, die bisher noch offen ist: Was machte Lucas Cranach so erfolgreich?
 
 

Profane, mythologische und erotische Bildthemen

Cranachs unerschöpfliche Gabe zu neuen Bildformulierungen zeigt sich vor allem in den zahlreich erhaltenen profanen und mythologischen Bildthemen. Venus mit und ohne Amor, Lucretia, das Silberne und das Goldene Zeitalter, das Urteil des Paris und die Taten des Herkules werden in zahlreichen Varianten durchgespielt. Zur Spezialität von Cranach werden in verschiedenen Kontexten eingesetzte Aktdarstellungen. Diesen liegen, anders als bei Dürer, keine akribischen Proportionsstudien des menschlichen Körper zugrunde – Cranach entwickelt vielmehr einen idealisierten, zierlich-eleganten Typus der "Kindfrau", den er in immer neuen Variationen darstellt.
 
 
 

 

Ausstellungsdetails:

Kurator: Dr. Bodo Brinkmann, Städel Museum 
Wissenschaftliche Mitarbeit: Gabriel Dette 
Ausstellungsarchitektur: Kühn Malvezzi Architekten, Berlin 
Weitere Station: Royal Academy of Arts, London, 8. März bis 8. Juni 2008 
Katalog: Der reich illustrierte Katalog erscheint im Hatje Cantz Verlag und enthält u. a. Beiträge von 
Bodo Brinkmann, Mark Evans, Gunnar Heydenreich, Dieter Koepplin, Werner Schade, Andreas Tacke 
und Elke Werner. 

Zu den Leihgebern zählen zahlreiche nationale und internationale Privatsammlungen und Museen wie die Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, das Kunsthistorische Museum Wien, die Uffizien, Florenz, die National Gallery Washington, das J. Paul Getty Museum, Los Angeles, die National Gallery London, das Museo Nacional del Prado, Madrid, und das Metropolitan Museum of Art, New York. 

Die Ausstellung wird von der Commerzbank-Stiftung und von Kohlberg Kravis Roberts & Co. gefördert. Zusätzliche Unterstützung erfährt sie durch die Fraport AG, die FAZIT-Stiftung und Alnatura.
 
 
Hier finden sie Bilder oder weitere Informationen zur Veranstaltung

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