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Beate Landen und Werner Lucas

Sonntag, 16. Juli 2006, um 00:00 Uhr.

Im Veranstaltungsort* Kunsthalle im Kelterhaus

Samstag: 14-18.00 Uhr Sonn- und Feiertag: 11-18.00 Uhr Mittwoch 18-20.00 Uhr

 Aufrufe : 5240

Malerei und Grafik / Bildhauerei und Keramik


B.Landen

Werner Lucas

 

 

 

 

 

 

Beate Landen - Malerei und Grafik

 

1952  Geboren in Ludwigshafen / Rhein
1970 - 1975  Biologiestudium an der Technischen Hochschule Darmstadt
1976 - 1978  Promotion zum Dr. rer. nat. an der Universität Mainz
1979 - 1980

 Wissenschaftlicher Aufenthalt an der University of California in Los Angeles(UCLA)

Parallel Ausbildung im Zeichnen am Dept.Art (UCLA)

1988 - 1990 Psychotherapeutische Ausbildung in Graz
Parallel Ausbildung in Aquarellmalerei
1991

Parallel Ausbildung in Aquarellmalerei

1991-2001

Gründung der LeukämieHilfe München e.V. (LHM)

1993-2001 Vorsitzende und Geschäftsführerin der LHM
1998-2005 Eigenes Atelier in München
1999/2003 Internationale Malerwochen in Hollersbach bei Peter Mairinger
2001

Malersymposium auf Corfu bei Peter Mairinger

Seit 2002

Verleihung des Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland

(Bundesverdienstkreuz)
2004 Eigenes Atelier in Graz
2005 Atelierassistenz bei Arnulf Rainer
Reichenhaller Akademie bei Sigi Braun

Reichenhaller Akademie bei Markus Lüppertz 
Reichenhaller Akademie bei Peter Tomschiczek

Projekt "Password"
   

Mitgliedschaften

  • Berufsvereinigung der bildenden KünstlerInnen Österreichs
  • Steiermärkischer Kunstverein Werkbund

 

Ausstellungen:

  • D – München
  • D – Garmisch-Partenkirchen
  • D – Bochum
  • D – Landshut
  • A – Salzburg
  • A – Mondsee
  • A – Innsbruck
  • A – Graz
  • I – Florenz
  • F – Barbizon
  • Co – Cali
  • Mex – Mexico City
  • TJ - Peking

 

BEATE LANDEN
"Recycling Dreams of the World" 
(Anke Humpeneder)

 

 

Es waren existentielle Themen wie Geschichte und Gegenwart, Mythos und Realität, Ratio und Vision, aber auch Leben und Tod, die Beate Landen nach einer schweren Krankheit bewogen haben, die Richtung der "arte povera" in der Kunst einzuschlagen.

 

Ihre Erfahrungen haben sie nachhaltig geprägt. Von der Wissenschaft kommend ist sie so zum sensitiven Umgang mit Materie gelangt.


Doch will sie uns damit nicht ihre Lebensgeschichte erzählen, im Gegenteil. Ihre Bilder verschließen sich dem Betrachter auf den ersten Blick. Sie verwehren zunächst den Zutritt, bauen sich wie Mauern vor einem auf. Es sind Anti-Renaissance-Bilder; damals öffnete sich der Bildraum dem Betrachter in die Tiefe und machte ihm den Einstieg so einfach wie irgend möglich. Hier jedoch stehen wir vor einer Mauer aus Sand und Farbe mit der Hermetik der undurchdringlichen Materialien - und verstehen zunächst nichts!

 

Doch ist diese "Mauer" auch eine Oberfläche, auf der mancherlei Spuren den Ablauf der Zeit dokumentieren

 

Beate Landen - Malerei und Grafik

 

1952  Geboren in Ludwigshafen / Rhein
1970 - 1975  Biologiestudium an der Technischen Hochschule Darmstadt
1976 - 1978  Promotion zum Dr. rer. nat. an der Universität Mainz
1979 - 1980

 Wissenschaftlicher Aufenthalt an der University of California in Los Angeles(UCLA)

Parallel Ausbildung im Zeichnen am Dept.Art (UCLA)

1988 - 1990 Psychotherapeutische Ausbildung in Graz
Parallel Ausbildung in Aquarellmalerei
1991

Parallel Ausbildung in Aquarellmalerei

1991-2001

Gründung der LeukämieHilfe München e.V. (LHM)

1993-2001 Vorsitzende und Geschäftsführerin der LHM
1998-2005 Eigenes Atelier in München
1999/2003 Internationale Malerwochen in Hollersbach bei Peter Mairinger
2001

Malersymposium auf Corfu bei Peter Mairinger

Seit 2002

Verleihung des Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland

(Bundesverdienstkreuz)
2004 Eigenes Atelier in Graz
2005 Atelierassistenz bei Arnulf Rainer
Reichenhaller Akademie bei Sigi Braun

Reichenhaller Akademie bei Markus Lüppertz 
Reichenhaller Akademie bei Peter Tomschiczek

Projekt "Password"
   

Mitgliedschaften

  • Berufsvereinigung der bildenden KünstlerInnen Österreichs
  • Steiermärkischer Kunstverein Werkbund

 

Ausstellungen:

  • D – München
  • D – Garmisch-Partenkirchen
  • D – Bochum
  • D – Landshut
  • A – Salzburg
  • A – Mondsee
  • A – Innsbruck
  • A – Graz
  • I – Florenz
  • F – Barbizon
  • Co – Cali
  • Mex – Mexico City
  • TJ - Peking

 

 

BEATE LANDEN
"Recycling Dreams of the World" 
(Anke Humpeneder)

 

 

Es waren existentielle Themen wie Geschichte und Gegenwart, Mythos und Realität, Ratio und Vision, aber auch Leben und Tod, die Beate Landen nach einer schweren Krankheit bewogen haben, die Richtung der "arte povera" in der Kunst einzuschlagen.

 

Ihre Erfahrungen haben sie nachhaltig geprägt. Von der Wissenschaft kommend ist sie so zum sensitiven Umgang mit Materie gelangt.


Doch will sie uns damit nicht ihre Lebensgeschichte erzählen, im Gegenteil. Ihre Bilder verschließen sich dem Betrachter auf den ersten Blick. Sie verwehren zunächst den Zutritt, bauen sich wie Mauern vor einem auf. Es sind Anti-Renaissance-Bilder; damals öffnete sich der Bildraum dem Betrachter in die Tiefe und machte ihm den Einstieg so einfach wie irgend möglich. Hier jedoch stehen wir vor einer Mauer aus Sand und Farbe mit der Hermetik der undurchdringlichen Materialien - und verstehen zunächst nichts!

 

Doch ist diese "Mauer" auch eine Oberfläche, auf der mancherlei Spuren den Ablauf der Zeit dokumentieren

 
 

 

Werner Lucas - Bildhauerei und Keramik

 

 

1946  Geboren in Ludwigshafen / Rhein, aufgewachsen in Forst 
 1966   Abitur an KRG Neustadt / Wstr.
 bis 1971  Studium, Kunsterziehung u.a. Prof. Schneider-Lang, Landau
 1971-2005  im Lehramt
 seit 1980  Keramikatelier in Forst

 

Zu Arbeitsweise und Intention

 

Keramische Plastiken und Gefäße, aber auch bildhauerische Arbeiten aus kombinierten Materialien bilden Schwerpunkt des Schaffens.
Runde Gefäße und Schalen entstehen auf der Töpferscheibe, wobei ausgewogene klassische Form angestrebt wird. Flache und eckige Vasen und Kleinplastiken werden in Plattentechnik aufgebaut. Gefäßplastiken, ebenfalls aus Tonplatten aufgebaut, stellen selbstständige Kleinplastiken dar,lassen sich aber auch als Vasen benutzen. Nebenden im Handel erhältlichen fein schamottierten Tonmassen finden auch selbst hergestellteTonmischungen Verwendung. Große Plastiken und Reliefs entsehen aus grob schamottiertem Ton verschiedener Färbungen und Herkunft (meist Westerwald). Häufig sind diese bildhauerischen Werke kombiniert mit Holz und Metall.
Die Glasuren wurden über zwanzig Jahre selbst entwickelt. Sie bestehen aus Asche, Gesteinmehl und Ton, zum Teil mit Metallverbindungen eingefärbt. Gebrannt wird bei 1230 Grad im Elektroofen.

 

Die Themen der Objekte lassen sich auf Begriffe "Menschen, Leben, Erde" reduzieren. Dabei sind menschlicher Torso oder Hand, oft detailliert ausmodelliert, Metaphern für Grundbefindlichkeiten des Menschen:
Ein aufbrechender Stein z.B. umschließt einenmenschlichen Torso, schützt und nimmt gleichzeitig gefangen. Hände ruhen, einem Fossil ähnlich, zwischen steinartigen Platten oder suchen Halt. Überhaupt bestimmen Gegensatz undDialog viele Arbeiten, so beim Thema "Paar". Beim Thema "Erde" steht der Vollkommenheit der Kugel das im Aufbrechen entstehende Chaos entgegen. Dialektisch aufzufassen ist auch die Verbindung verschiedener Materialien, wenn z.B. die Struktur von morschem, verwittertem Holz mit grob schamottiertem Ton weitergeführt wird. Holz ist dabei Metapher für Natur, Wachstum und Leben, während Ton den Menschen symbolisiert, der aus der Erde genommen ist.

 

Gerade neuere bildhauerische Arbeiten, zum Teil aus schmalen, verwitterten Holz-Fundstücken, betonen das kraftvolle Wachsen des Baumes als Metapher für Leben, aber auch stets die Spuren von Verletzbarkeit und Vergänglichkeit. So schwingt in der Vielsichtigkeit der Objekte oft auch die religiöse Ebene mit, indem sie der menschlichen Existenz nachspüren, aber auch biblichr Inhalte thematisieren: "Baum des Lebens" erinnert an die Paradieserzählung; "ecce lignum" oder "lignum dolorosum" versucht sich der Passion anzunähern.

 

Ausstellungen:

  • 1986     Stadthalle, Deidesheim
  • 1987     Ludwigskapelle, Wachenheim
  • 1988     House of Quality, Jerusalem
                Hambacher Schloss
                Andreasstift, Worms
  • 1989     Arts Center, Athen
                Landesgewrbeamt, Karlsruhe
                Burg Lichtenfels, Kusel
                Torwächterhaus, Rust Burgenland
  • 1990     Stall, Lohnsfeld
                Schulzentrum, Ludwigshafen
                Villa Böhm, Neustadt
  • 1991     Kunstzentrum am Bostalsee
                Bezirksregierung, Neustadt
  • 1992     Deutsches Kulturinstitut, Tallinn
                Galerie Zwischen den Stühlen, Aschaffenburg
                K.O.Braun Museum, Ludwigshafen
                Reiß-Museum, Mannheim
  • 1993     Japan-Fair, Wanderausstellung des CKI:
                Tokio, Sumida-Riverside-Hall, Fukuoka
  • 1994     Museum Muchina, Kunsthochschule, Sankt Petersburg
                Kunstmuseum, Jaroslawl
                Schloss Ziegelberg, Mettlach
  • 1995     Museo Andrea Doria, Genua
                Ausstellung Deidesheim 600 Jahre Stadtrechte, Deidesheim
                Kunstverein, Neustadt
  • 1996     Como/Italien
                Stift Geras/Niederösterreich
  • 1997     Staatliches Künstlerhaus, Moskau
                Stadtmuseum, Diplom für Kleinplastik, Jaroslawl
  • 1998     Museum Alte Mühle, Abtei Himmerod
                Museum Uhlsches Haus, Göllheim
  • 1999     Villa Vertua, Mailand
  • 2000     AVG, Neustadt
                Johann-Hinrich-Wichern-Haus, Zweibrücken
  • 2001     Museum Alte Mühle, Abtei Himmerod
  • 2002     Stadthalle, Deidesheim
  • 2003     Ratssaal, Deidesheim
  • 2004     Museum Alte Mühle, Abtei Himmerod
  • 2006     Orangerie, Blieskastel

 

 
 
Hier finden sie Bilder oder weitere Informationen zur Veranstaltung

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