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Funtastix - Mozartkugeln mit Rossinis

Montag, 12. Dezember 2005, um 20:00 Uhr.

Im Veranstaltungsort* Festsaal im Kelterhaus

Eintritt: 12.-/14.- Euro Einlass: 19.00 Uhr

 Aufrufe : 2885

Classical Music Comedy – Klassiker auf den Arm genommen.

“Ein furios inszeniertes Programm, das zeigt, wie sehr doch musikalisch alles mit allem zusammenhängt, wenn man es nur gut genug arrangiert. Saubere Technik und solide Kenntnis der jeweiligen Stile lassen atemberaubende Parodien in Tönen und Texten entstehen. Nichts zwischen Oper und zeitgenössischen Ohrwürmern ist den beiden heilig, kein Klassiker vor respektloser “Bearbeitung” sicher. Doch wenn das Klavier donnert und die Quetschkommode säuselt, spürt man, daß hinter all den Clownerien eine tiefe liebe zur Musik steckt.” – schreibt voll Begeisterung der Münchner Merkur.

 

“FunTastix" nennen sich Zinke und Kowalewitz. Ihr Programm heißt “Mozartkugeln mit Rossinis", Untertitel: ein “Amoklauf durch die Musikgeschichte". Der Stil der Berichterstatter blüht auf, wenn sie zu beschreiben versuchen, was die beiden Künstler auf der Bühne fabrizieren. Es klingt nach Skandal, Exzeß und Sauerei. Zumindest, wenn man die Pressestimmen wörtlich nimmt. Zum Beispiel: “Es wird hehres Kulturgut und Populäres aufeinander losgelassen, gekreuzt und verschwistert.

 

” Neben dem Inzesttabu brechen die beiden Musik-Kabarettisten Wolfgang Zinke und Andreas Kowalewitz anscheinend auch die Gesetze der Logik. So schreibt eine Zeitung, das Duo führe vor, wie man sich “im Dschungel der Ohrwürmer unterhaltsam verlaufen” könne. Außerdem hauten die Kabarettisten sich “die Noten um die Ohren”. Aber keine Angst, es ist ja nur “ein komödiantisches Feuerwerk, an dem hin und wieder auch das Publikum teilnehmen darf”.

 

Daß sich die beiden FunTastix nennen, ist keineswegs vermessen, denn die Virtuosen an Flügel und Akkordeon bieten einen literarischen und musikalischen Crossover, daß einem die Ohren klingen, und sind dabei auch für niveauvollen Klamauk und den einen oder anderen Kalauer zuhaben. Immer werden die Klangcollagen mit Wortwitzeinlagen und varietéartigen Nummern gebrochen. Das trifft den Geschmack des Publikums.

 

Ob auf Kleinkunstbühnen in Hamburg, Frankfurt, Berlin, beim Schleswig-Holstein Musikfestival oder beim Mozartfest in Würzburg - überall, wo FunTastix auftaucht, bringt man das Publikum auf klassische Weise zum Lachen. Die “funtastischen 2” erwarten Sie mit schrägen Tönen und sprachlichen Persiflagen, klassischer Komik und komischen Klängen, eine "funtastische” Reise durch den "Dschungel der Ohrwürmer” – kurzum: ein wahrer Hochgenuß für Augen und Ohren.

 

 

Biographisches:

 

Andreas Kowalewitz wurde 1961 in Hannover geboren. Beim niedersächsischen Landeswettbewerb "Jugend musiziert" gewann er 1978 den ersten Preis im Fach Klavier. Ab 1979 absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ein Klavier- und Dirigierstudium.

 

1985 wurde Andreas Kowalewitz zunächst als Kapellmeister und Solorepetitor an das Staatstheater Kassel engagiert. 1991 assistierte er Sylvain Cambreling am Théâtre de la Monnaie in Brüssel bei DER RING DES NIBELUNGEN, den er 1994 auch an der Oper Frankfurt als Assistenzdirigent betreute. Zahlreiche Engagements als Gastdirigent führten Andreas Kowalewitz u.a. ans Pult der Bochumer Symphoniker, des Münchner Kammerorchesters, der Münchner Symphoniker und der Oper Bonn sowie ans Staatstheater Kassel, wo er 1994 1. koordinierter Kapellmeister war, sowie 1996 als Stellvertretenden GMD an die Oper Nürnberg.

 

Andreas Kowalewitz hat regelmäßig Uraufführungen zeitgenössischer Werke dirigiert, u.a. 1997 die Oper ACHILL UNTER DEN MÄDCHEN von W. A. Schultz am Staatstheater Kassel und 1996 THE DEATH OF KLINGHOFFER von John Adams in Nürnberg. Auch im Musical ist er zu Hause; so leitete er Bernsteins

WEST SIDE STORY in Kassel, Essen und Bonn, sowie seit Dezember 2001 auch an unserem Theater.

 

Seit 2000 begleitet er Ivan Rebroff als Dirigent auf seinen internationalen Tournéen. Am Staatstheater am Gärtnerplatz debütierte Andreas Kowalewitz im Februar 2001 beim Rosenmontagskonzert, und übernahm

mit HELLO, DOLLY! im Dezember 2001 erstmals eine Neueinstudierung.

 

 

Wolfgang Zinke kam nach Studium und ersten journalistischen Aktivitäten Mitte der 1970er zum Südwestfunk nach Baden-Baden. SWF3 startete damals gerade sein erfolgreiches Programm, und Zinke wurde als Moderator der Sendung “Radio-Kiosk” Nachfolger von Dagmar Berghoff, die zur “Tagesschau” nach Hamburg wechselte. Im Laufe der Jahre saß er in den verschiedensten Programmen und in Tausenden von Sendungen am Mikrophon und/oder betreute diese als Redakteur.

 

Daneben konzipierte und betreute er aber z.B. auch das Unterhaltungsprogramm des Olympischen Kongresses in Baden-Baden im Jahre 1981. Er gründete eine eigene Produktionsfirma “merkton”, arbeitete für fast alle ARD-Anstalten, konzipierte und moderierte Fernsehsendungen. Daneben ging er aber auch immer wieder auf der Bühne seinen beiden großen Leidenschaften nach: Musik und Kabarett. Er gründete das A.R.D. - das Ainzige Rundfunkkabarett Deutschlands, bei dessen zahlreichen Auftritten heute bekannte Namen wie Elke Heidenreich, Stephan Wald und Gerd Dudenhöffer dabei waren.

 

 Er produzierte und produziert etliche prominente Kollegen, so z.B. auch Helmut F. Albrecht mit seiner wohl bekanntesten deutschen Radio-Figur “Ali Übülüd”. Als die eine Hälfte des Classical-Music-Comedy-Duos “FunTastix” pflegt er weiterhin bei großen Festivals, Galas und auf diversen Kleinkunstbühnen die intensive Beziehung zu einem begeisterten Publikum.    

 

 

 
 
Hier finden sie Bilder oder weitere Informationen zur Veranstaltung

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